Reisebericht Sandi  Januar-Februar

 

Obwohl es schon etwas her ist, kann ich mich immer noch gut an die Woche in Rumänien erinnern und schwelge heute noch gerne in Erinnerung..
Wie immer war ich sehr nervös vor der Abreise, da mich die vielen Menschen und das “Puff“ am Flughafen immer mega stressen und ich Angst habe, dass etwas schief läuft.. zum Glück war aber Theo bei mir, der es immer wieder schafft, mich zu beruhigen und so ist schlussendlich auch alles gut gegangen..
Angekommen in Rumänien, wurden wir von Gianni und den Jungs abgeholt und machten uns auf den Weg Richtung Sinesti..
Bei einem Zwischenhalt sind wir noch einkaufen gegangen, damit Theo auch wieder seine liebsten Gipfeli einkaufen konnte

Endlich in Sinesti angekommen, wurden wir bereits freudig von Martina und den frei lebenden Hunden begrüsst es ist jedes Mal ein Gefühl des Nachhausekommens
Wir haben dann den üblichen Rundgang durch das Haus und die Zwinger gemacht und alle Fellnasen und Samtpfoten begrüsst.. da es mittlerweile schon spät war, haben wir uns einen gemütlichen Abend gemacht, damit es dann am nächsten Tag mit voller Power losgehen konnte, denn es gab einiges zu tun!

Pixie und Elio habe in der Nacht bei uns oder besser gesagt auf uns und teilweise auch in uns geschlafen man gewöhnt sich aber sehr schnell an die Fellknäuel. Unverständlicherweise suchen die zwei immer noch ein Zuhause

Am nächsten Tag ging es dann los mit der Arbeit. Die Zwinger wurden täglich geputzt und die Hunde wurden gefüttert und getränkt.
Wir haben dann noch eine grosse Ladung Futter und eine grosse Ladung Stroh bekommen, welches alles ausgeladen und eingeräumt werden musste.
Das mit dem Stroh muss ich allerdings noch etwas üben, es ist aber eine wunderbare Arbeit an die man sich echt gewöhnen könnte, gell Theo Reyes?
Wir durften an drei Abenden auswärts essen gehen und wir waren vor allem von der Brasserie 41 hin und weg! Falls ihr die Moglis besuchen geht, ist es echt ein Muss, dass ihr da hingeht

Gianni und Theo haben in dieser Zeit auch noch den neuen Sichtschutz gemacht zwischen den Zwingern, damit die Hunde sich nicht ständig sehen und so auch etwas ruhiger werden.

Leider mussten wir in dieser Woche auch noch notfallmässig in die Klinik, da es meinem Patenhundi Micco nicht gut ging.. er hatte Parvo, so wie es bereits seine Schwester Nola und Mali erwischt hatte.. zum Glück war der Virus nur schwach und alle haben es besiegt ihr könnt euch nicht vorstellen wie glücklich ich war, als ich meinen Micco wieder abholen durfte zusammen mit Gianni! Kurz zuvor ist ja leider mein Patenmädchen Najeli verstorben und ich hätte es nicht verkraftet, wenn auch noch Micco gestorben wäre

Am letzten Tag, bekamen wir dann noch das kleine Überraschungspaket Baila zu sehen, welche sich erstmals verständlicherweise völlig verängstigt in eine Kartonschachtel zurückzog. Zum Glück geht es ihr aber heute schon viel besser, dank der fürsorglichen Liebe und Zuneigung von Martina und Gianni. UND die Kleine hat auch schon ein tolles Zuhause in Aussicht

In dieser Zeit, welche wieder viel zu schnell vorbei ging, sind uns natürlich auch wieder viele Fellnasen und Samtpfoten ans Herz gewachsen.
So schlich sich der kleine Fidibus schon am ersten Tag in mein Herz. Leider findet er andere Hunde absolut scheisse und deshalb wird es sicher nicht ganz einfach ein passendes Zuhause zu finden. Zum Menschen ist er aber fantastisch und ich hoffe sehr, dass er irgendwann in seinem Zuhause ankommen wird
Mein absoluter Herzensbrecher war aber die kleine Sunny! Sie ist nicht gerade die leiseste und unauffälligste in der Gruppe, wenn sie aber ihre Aufmerksamkeit bekommt, ist sie einfach nur toll und absolut verschmust auch sie wartet leider immer noch auf ein tolles Zuhause
Ich könnte noch unendlich lange so weiter erzählen, denn auch Tala, Ruby, Kiano und meine beiden Lieblingskatzen PIXIE UND ELIO sind einfach nur der Hammer

Ich kann es einfach jedem empfehlen einem Mogli Hund oder einer Mogli Katze ein Zuhause zu geben, ihr werdet es nicht bereuen!

Der Abschied kam dann leider auch irgendwann und wie immer musste ich meine Tränen unterdrücken.. ich weiss aber, dass wir wieder kommen werden und hoffentlich irgendwann für immer bleiben
Liebe Martina, Gianni, Jayden und Damiano ihr seit einfach wunderbare Menschen und ich bin unendlich dankbar ein Teil der Mogli-Familie zu sein! Ihr seid meine persönlichen Helden