Reiseberichte von unseren Gäste in Rumänien

Reisebericht von Vanessa vom 11.-17. Februar

Da ich mit Haustieren aufgewachsen bin, bin ich sehr vernarrt in Tiere. Ich wuchs vor
allem mit Katzen vom Bauernhof auf, welche ich über alles liebte. Ich wusste nicht, dass
es Strassenhunde oder Katzen in anderen Ländern zu Übermassen gab. Doch das
änderte sich am 10. September 2010. Ich war gerade mal 8 Jahre alt, als mein Vater und
seine Freundin Daniela unsere wunderschöne Hündin Lara adoptierten. Sie ist von einer
anderen Organisation aus Ungarn gerettet worden. Dadurch lernte ich über die unzähligen Strassenhunde und Tötungsstationen in anderen Ländern. Ich wollte mehr tun und helfen.
8 Jahre später, im 2018, konnte ich nun endlich selbst mithelfen.
Als in der Schule die Nachricht kam, dass wir, als erster Jahrgang in unserem Kanton, ein
Abschlussprojekt machen würden, wusste ich sofort, dass ich etwas mit Tieren machen
würde. Ich begann zu studieren und kam schlussendlich auf die Idee, in ein anderes Land zu reisen und vor Ort in einem Tierheim mitzuhelfen. Ursprünglich wollte ich noch einen Streuner als Pflegestelle aufnehmen, doch da ich im Sommer ein Austauschjahr mache und das Projekt sowieso im Juni zu Ende sein soll, habe ich mich entschieden, keinen Pflegehund zu nehmen und einfach meine Woche in Rumänien zu dokumentieren.
Ich habe viele Organisationen angeschrieben, doch die Antwort von der Pfotenhilfe Mogli
fiel mir am meisten auf, weil sie so positiv und willkommend war. Also habe ich Pfotenhilfe
Mogli gewählt, was im Nachhinein die genau richtige Entscheidung war.

Am 11.2.18 stieg ich dann ins Flugzeug nach Bukarest ein. Ich bin das erste Mal alleine
geflogen, und war ziemlich nervös. Ohne Grund jedoch, da alles gut lief und die anderen
Passagiere sehr hilfreich mit Koffer verstauen waren. In Bukarest angekommen, begrüsste
mich die ganze Familie herzlich. Auf der Heimfahrt hörte ich mir von den Jungs lustige
Geschichten über Gianni und Martina an. Sie erzählten ebenfalls von der Schule und den
sehr jung wirkenden Lehrern. Jayden outete sich als Hulk, und hat mir dies schnell
bewiesen, als er im Armdrücken gegen mich gewonnen hat. Auf der Heimfahrt gingen wir
noch schnell in den Lidl, und waren danach wie im Nichts beim Haus. Ich wurde mit
lautem Gebell begrüsst, und ging zuerst zu jedem Zwinger Hallo sagen. Im Haus wurde
ich dann nochmals mit weniger lautem Welpengebell begrüsst. Alle Hunde sprangen an mir hoch und wollten gleichzeitig gestreichelt werden, ausser Amy. Amy bellte mich an.
Martina zeigte mir das Haus und die einzelnen Zimmer. Als wir die 8 Welpen von Mami
Ronja besuchten, bekam ich einen halben Herzinfarkt. Ich hatte vorhin noch nie so kleine und so viele Welpen gesehen. In meinem Zimmer lernte ich dann Pixie und Elio kennen, in
die ich mich sofort verliebte. Währenddem ich meinen Koffer auspackte, fragten Jayden
und Damiano, ob ich mit ihnen Super Mario spielen würde, wozu ich natürlich nicht Nein
sagen konnte. Den ganzen restlichen Abend wechselten wir zwischen Super Mario und
Mario Kart, und obwohl ich nicht sehr gut- sogar ziemlich schlecht-war, haben die Jungs
mich ermutigt und mir Tipps gegeben. Beim Abendessen bewies uns Jayden wieder
mehrmals, dass er der Hulk ist. Er zeigte uns ebenfalls sein Schielen.
Nach dem Abendessen blieben Martina und ich noch bis etwa 12 Uhr in der Küche und
redeten über Diverses. Den ganzen Abend lang hatte ich die kleine Ruby auf meinem
Schoss.
Die erste Nacht war etwas schwierig, da Pixie und Elio mich mit ihrer Liebe und Kuschelei
mehrmals geweckt haben, worüber ich mich aber überhaupt nicht beschwere.
Am nächsten Morgen waren die Jungs in der Schule und ich unter einer Felldecke mit 4
Augen. Martina und ich liessen die Hunde zwingerweise in den Hintergarten und
verstreuten dort Trockenfutter. Ich beobachtete wie die Hunde spielten und
herumrannten. Später half ich die Welpen zu füttern und spielte mit ihnen auch noch ein
wenig. Als die Jungs nach Hause kamen sass ich bei den Kleinen im Wohnzimmer und
knuddelte mit dem lieben Super-Saian, der mich ständig von Snowflakes Spielangriffen
schützte. Am Abend bewies ich mich wieder bei Mario Kart (als nicht sehr gut). Martina
und ich waren wieder in der Küche bis 12 Uhr. Diesmal hatte ich meinen Beschützer Saian
auf dem Schoss.

Am nächsten Tag half ich Gianni mit den Hunden in den Zwingern, füllte ihr Wasser auf
und spielte Bodyguard bei den Häuschen in den Zwingern damit die Hunde im Häuschen
ungestört essen konnten. Das war wegen Clooney und Davinci ziemlich schwer, da sie
beide sehr gross sind.
Am Nachmittag kam eine Tierärztin vorbei um verschiedene Hunde zu impfen und
Ausweispapiere für die Hunde zu bringen. Sie machten alle ziemlich gut mit, ausser Baila,
sie hatte etwas Angst vor Nadeln (was total verständlich ist). Ich durfte sogar die liebe
Ruby während dem Impfen halten. Die Tierärztin brachte ebenfalls Tala und Bear mit, die beide beim Tierarzt waren und nun nach Hause durften. Tala hat sich total gefreut ihre
Jungen wieder zu sehen. Bear war mega aufgedreht und hat die ganze Zeit mit den
anderen Welpen gespielt.
An diesem Tag hatte ich auch die liebe Amy geknackt. Plötzlich, wie aus dem Nichts, kam
Amy schwanzwedelnd auf mich zu und liess sich streicheln. Seitdem waren Amy und ich
beste Freundinnen. Jedesmal wenn ich den Raum betrat schrie ich mit einer hohen
Stimme “AMYYY” und Amy kam auf mich zu und bekam ihre Streicheleinheiten.
An diesem Abend stellten die Jungs mir Sonic vor, worin ich auch schlecht war.
Am nächsten Tag war Valentinstag. Martina und ich widmeten unsere Zeit den Katzen und
putzten das Zimmer und spielten mit ihnen. Etwas später fanden die Jungs Gefallen an
meinem Handy und wir spielten etwas mit Snapchat herum. Jayden fand ebenfalls
besonders Gefallen an einem Busspiel, welches ich auf meinem Handy habe. Er spielte damit während ich mich fürs Abendessen bereit machte, denn wir gingen das erste Mal in ein Restaurant in Bukarest, und zwar in die “Brasserie 41”. Da es Valentinstag war, war das Restaurant fast ganz voll und es gab live Musik. Die Musik im Restaurant war so laut, dass es fast nicht möglich war eine normale Konversation zu führen. Ich tanzte jedoch am Tisch einfach ein wenig. Damiano führte mich zu einem Tanzduell auf, welches wir aber verschieben mussten. Das Essen war sehr gut. Ich hatte einen Burger, der fast so hoch
wie mein Kopf war. Sie hatten auch unglaublich gute Zitronenlimonade. Die live Sängerin
war sehr gut und hatte eine super Songauswahl. Im Restaurant fand Damiano Gefallen an meiner Kamera, und hat von Allem und Jedem ein Foto oder Video geschossen.
Nachdem wir das Restaurant verlassen haben, fuhren wir zu einer Freundin der Rubinos,
welche ein paar Stunden zuvor 4 Babykätzchen gefunden hat. Wir nahmen die 4 Wochen
alten Kätzchen entgegen und fuhren heim. Während der Fahrt durfte ich die Kätzchen in
einer Transportbox auf dem Schoss haben und hatte fast einen Nervenzusammenbruch.
Ich habe mich sofort verliebt. Zuhause entschied Martina, dass Pixie und Elio ins Zimmer der Jungs und die 4 Engel in mein Zimmer kommen würden. Als wir sie aus der Box liessen, erkundeten sie zuerst das Zimmer und liessen sich dann auf mir nieder. Ich fühlte mich wie eine frischgebackene Mutter. Wir gaben ihnen Milch und Futter und ich machte mich bereit fürs Bett. Diese Nacht war die schwierigste, da mein Gesicht ständig von
kleinen Zähnchen und Krallen angegriffen wurde. Ich setzte die Kätzchen immer wieder
auf den Boden, doch sie kamen über ihre Transportbox immer wieder zurück aufs Bett.

Am nächsten Tag, am Donnerstag, hatte ich die Wahl entweder beim Haus zu bleiben,
oder mit Gianni 2 Stunden nach Scortaru in Braila zu fahren, um von einem anderen
Tierheim 8 Hunde abzuholen, welche am nächsten Tag auf den Transport nach
Deutschland gebracht würden. Ich entschied mich dafür, zu Hause zu bleiben und
Martina mit dem Vorbereiten der Garage für die 8 Hundegäste zu helfen. Als sie ankamen
half ich die leichten Hunde hinein zu tragen. Sie waren alle liebe und tolle Hunde, doch
eine etwas ältere Hundedame fiel mir besonders auf: Babutza. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Gianni, Martina und ich blieben nach dem Abendessen noch etwas in
der Garage und spielten mit den Hunden und machten Fotos von ihnen. Eine Hündinhatte ein paar Fäden, die nach einer Operation vor einer Weile entfernt werden mussten.
Gianni entfernte die Fäden, während Martina die Hündin beruhigte. Doch die Fäden waren
schon zu lange in ihrem Körper und hatten angefangen, einzuwachsen. 3 Fäden konnte
Gianni nicht entfernen und werden in Deutschland operativ entfernt werden müssen.
Diese Nacht war schon viel besser, denn ich stellte die Transportbox weg und somit
konnten die kleinen Engelchen nicht auf mein Bett.

Am Freitag, an meinem zweitletzten Tag in Rumänien, brachten Gianni und ich die 8
Hunde, inklusive Babutza, zum Dog Rescue Romania Shelter in Bukarest, wo sie in einen
Transportwagen nach Deutschland geladen wurden. Der Abschied war schwieriger als ich
erwartet hatte. Ich bin natürlich froh, dass Babutza in ein richtiges Zuhause kommt, doch ich hatte sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Aber ich weiss nun, dass Babutza gut in Deutschland angekommen ist, und habe auch diverse Bilder von ihr.
Auf dem Heimweg hielten wir bei McDonalds und bestellten für die ganze Familie.
Zuhause ging ich etwas um das Haus herum und machte ein paar Fotos und Videos.
Währenddem ich duschte, hörte ich die Hunde plötzlich ganz laut bellen, lauter als sonst.
Ich ging ins Wohnzimmer und es stellte sich heraus, dass Bee sich aus dem Haus
geschlichen hatte und Nescha sie sich geschnappt hatte. Bee verlor ein Zehennagel und hatte eine tiefe Bisswunde neben ihrem Mund. Glücklicherweise konnten wir sie noch am gleichen Abend zum Tierarzt bringen. Es musste genäht werden und sie musste 1-2 Tage dort bleiben, weil der Tierarzt sie nicht sofort stressen wollte.

Da es der letzte Abend war, an dem ich dort war, gingen wir nochmals in ein Restaurant.
Diesmal durfte ich aussuchen, und wählte das Karamna, ein libanesisches Restaurant.
Das Essen war auch dort super und auch sie hatten Zitronenlimonade. Ich hatte ein
speziell libanesisches Dessert mit Käse, was mich zuerst sehr verwirrt hat. Doch es war
sehr gut, und ich weiss mittlerweile auch dass es Kanafeh heisst.
Die letzte Nacht war angenehm und ich schlief sehr gut.
Am letzten Tag half mir Martina noch mit ein paar letzten Videoaufnahmen.
Das schwierigste war, mich von den 4 Kätzchen zu verabschieden. Sie kletterten immer wieder an meinem Bein hoch und es brach mir das Herz sie alleine zu lassen, aber ich weiss, dass sie es bei Martina und Gianni gut haben werden.
Von den Hunden musste ich mich auch verabschieden, was etwas weniger emotional war, da ich keine Zeit hatte, mich bei jedem einzelnen Hund zu verabschieden. Dann musste ich mich bei Jayden und Martina verabschieden. Gianni und Damiano brachten mich noch an den Flughafen und bis zum Check-in. Und schon war meine Reise zu Ende.
Als ich in Bukarest angekommen bin, habe ich mit allen die Hand geschüttelt, doch als
ich gegangen bin, haben wir uns alle umarmt. Es ist schön, wie nahe man sich innerhalb
von einer Woche kommen kann.

Ich habe viel Neues gelernt und gesehen. Habe mich verliebt (etwa 3000 mal) und
Freunde gefunden. Ich habe mich wie ein Familienmitglied der Rubinos gefühlt. Auf dem Heimflug sind schon ein paar Tränchen geflossen. Ich bin dankbar, dass ich kommen
durfte und eine wunderbare Woche mit ihnen verbringen durfte. Es ist spannend, wie
schnell ich mich an den Haushalt und an den Tagesablauf gewöhnen konnte. Ich hatte
wirklich eine super tolle Zeit und komme sehr gerne wieder einmal.

Vielen Dank Martina, Gianni, Damiano und Jayden!

 


Reisebericht Sandi  Januar-Februar

Obwohl es schon etwas her ist, kann ich mich immer noch gut an die Woche in Rumänien erinnern und schwelge heute noch gerne in Erinnerung..
Wie immer war ich sehr nervös vor der Abreise, da mich die vielen Menschen und das “Puff“ am Flughafen immer mega stressen und ich Angst habe, dass etwas schief läuft.. zum Glück war aber Theo bei mir, der es immer wieder schafft, mich zu beruhigen und so ist schlussendlich auch alles gut gegangen..
Angekommen in Rumänien, wurden wir von Gianni und den Jungs abgeholt und machten uns auf den Weg Richtung Sinesti..
Bei einem Zwischenhalt sind wir noch einkaufen gegangen, damit Theo auch wieder seine liebsten Gipfeli einkaufen konnte

Endlich in Sinesti angekommen, wurden wir bereits freudig von Martina und den frei lebenden Hunden begrüsst es ist jedes Mal ein Gefühl des Nachhausekommens
Wir haben dann den üblichen Rundgang durch das Haus und die Zwinger gemacht und alle Fellnasen und Samtpfoten begrüsst.. da es mittlerweile schon spät war, haben wir uns einen gemütlichen Abend gemacht, damit es dann am nächsten Tag mit voller Power losgehen konnte, denn es gab einiges zu tun!

Pixie und Elio habe in der Nacht bei uns oder besser gesagt auf uns und teilweise auch in uns geschlafen man gewöhnt sich aber sehr schnell an die Fellknäuel. Unverständlicherweise suchen die zwei immer noch ein Zuhause

Am nächsten Tag ging es dann los mit der Arbeit. Die Zwinger wurden täglich geputzt und die Hunde wurden gefüttert und getränkt.
Wir haben dann noch eine grosse Ladung Futter und eine grosse Ladung Stroh bekommen, welches alles ausgeladen und eingeräumt werden musste.
Das mit dem Stroh muss ich allerdings noch etwas üben, es ist aber eine wunderbare Arbeit an die man sich echt gewöhnen könnte, gell Theo Reyes?
Wir durften an drei Abenden auswärts essen gehen und wir waren vor allem von der Brasserie 41 hin und weg! Falls ihr die Moglis besuchen geht, ist es echt ein Muss, dass ihr da hingeht

Gianni und Theo haben in dieser Zeit auch noch den neuen Sichtschutz gemacht zwischen den Zwingern, damit die Hunde sich nicht ständig sehen und so auch etwas ruhiger werden.

Leider mussten wir in dieser Woche auch noch notfallmässig in die Klinik, da es meinem Patenhundi Micco nicht gut ging.. er hatte Parvo, so wie es bereits seine Schwester Nola und Mali erwischt hatte.. zum Glück war der Virus nur schwach und alle haben es besiegt ihr könnt euch nicht vorstellen wie glücklich ich war, als ich meinen Micco wieder abholen durfte zusammen mit Gianni! Kurz zuvor ist ja leider mein Patenmädchen Najeli verstorben und ich hätte es nicht verkraftet, wenn auch noch Micco gestorben wäre

Am letzten Tag, bekamen wir dann noch das kleine Überraschungspaket Baila zu sehen, welche sich erstmals verständlicherweise völlig verängstigt in eine Kartonschachtel zurückzog. Zum Glück geht es ihr aber heute schon viel besser, dank der fürsorglichen Liebe und Zuneigung von Martina und Gianni. UND die Kleine hat auch schon ein tolles Zuhause in Aussicht

In dieser Zeit, welche wieder viel zu schnell vorbei ging, sind uns natürlich auch wieder viele Fellnasen und Samtpfoten ans Herz gewachsen.
So schlich sich der kleine Fidibus schon am ersten Tag in mein Herz. Leider findet er andere Hunde absolut scheisse und deshalb wird es sicher nicht ganz einfach ein passendes Zuhause zu finden. Zum Menschen ist er aber fantastisch und ich hoffe sehr, dass er irgendwann in seinem Zuhause ankommen wird
Mein absoluter Herzensbrecher war aber die kleine Sunny! Sie ist nicht gerade die leiseste und unauffälligste in der Gruppe, wenn sie aber ihre Aufmerksamkeit bekommt, ist sie einfach nur toll und absolut verschmust auch sie wartet leider immer noch auf ein tolles Zuhause
Ich könnte noch unendlich lange so weiter erzählen, denn auch Tala, Ruby, Kiano und meine beiden Lieblingskatzen PIXIE UND ELIO sind einfach nur der Hammer

Ich kann es einfach jedem empfehlen einem Mogli Hund oder einer Mogli Katze ein Zuhause zu geben, ihr werdet es nicht bereuen!

Der Abschied kam dann leider auch irgendwann und wie immer musste ich meine Tränen unterdrücken.. ich weiss aber, dass wir wieder kommen werden und hoffentlich irgendwann für immer bleiben
Liebe Martina, Gianni, Jayden und Damiano ihr seit einfach wunderbare Menschen und ich bin unendlich dankbar ein Teil der Mogli-Familie zu sein! Ihr seid meine persönlichen Helden

Bild könnte enthalten: 1 Person, Hund und im Freien

 


Reisebericht von Melanie ❤️ Oktober

Vom 1. bis zum 5 Oktober 2017 war ich zu besuch bei der Pfotenhilfe Mogli. Ich war bei Martina, Gianni und den beiden Jungs weil ich... meine VA über die Pfotenhilfe Mogli und die Situation der Strassenhunde in Rumänien schreibe. Ein Thema das mir jetzt noch viel mehr am Herzen liegt als es mir vorher scho lag.

Gestartet bin ich am 1.Oktober in Zürich und flog dann nach Bukarest wo ich von Martina und ihrer Familie abgeholt wurde. Der Weg zu ihnen nach Hause war nur ca. 30 minuten lang und in dieser Zeit habe ich 13 Streuner gezählt. Das ist ein Hund alle 2-3 Minuten, was mich doch etwas aus der Bahn geworfen hat. Als wir dan bei ihnen Zuhause angekommen sind wurden wir gleich von einem Rudel Fellnasen begrüsst. Ich wusste das sie an die 50 Hunde hatten aber dann alle kennenzulernen war nochmal etwas anderes! Martina hat mir dann zuerst alle Abteile gezeigt wo sie die Hunde halten und ich dachte mir das es unmöglich ist die Namen all dieser Vierbeiner in ein paar Tagen zu kennen. Ich habe es dann aber recht schnell im Griff gehabt und einen grossen Teil der Hunde mit namen gekannt, aber natürlich nicht alle.

Auch im Haus sind überall Hunde und sobald ich mich bewegt habe haben alle angefangen zu bellen. Das Bellen hat mich die ganzen fünf Tage begleitet und jetzt wo ich wieder Zuhause bin vermisse ich es fast schon ein wenig! Am Montag sind wir dann in die Schule gefahren in der die Jungs Unterricht haben und Gianni für einige Zeit Lehrer war. Dort hat dann ein vortrag in zusammenarbeit mit Dr. Cristian von Pet Stuff stattgefunden um die Kinder mit dem richtigen Umgang mit Hunden und auch Katzen vertraut zu machen. Es war sehr interessant zu sehen obwohl ich kein Wort verstanden habe.
Dem Dienstag habe ich mit gemischten Gefühlen entgegengeschaut, weil an dem Tag der Gang in die Tötung Bragadiru anstand. Als wir dort waren und ich in die Augen der einzelnen Hunde geschaut habe wusste ich das es für die meisten von ihnen kein Happyend geben würde. Es war ein schreklicher Gedanke aber leider ist das in Rumänien normal. Immerhin konnten wir einige Hunde rausholen und ihnen ein glückliches Leben verschaffen. Leider habe ich erfahen das die Mama mit den vier Babys die wir rausgeholt haben, drei der vier Babys verloren hat. Natürlich ist das irgendwo nicht verwunderlich, denn eine kalte, feuchte Tötung ist kein ort für nur einige wochen alte Hundewelpen. Ich hoffe wirklich das es allen Hunden die wir rausgeholt haben bald besser geht und sie ein schönes Zuhause finden! Und auch alle anderen Moglihunden wünsche ich nur das Beste und hoffe das auch sie ein schönes glückliches Daheim finden werden. Jeder einzelne hat es verdient!
Insgesamt warn die 5 Tag sehr schnell vorbei und jetzt bin ich schon wieder seit einigen Tagen zurück in der Schweiz. Ich konnte für mich persönlich sehr viele Erfahrungen und Eindrücke gewinnen und es wird nicht das letzte mal sein das ich in Rumänien war. Das ist schonmal sicher!

Vielen -lichen Dank Martina und Gianni, dass ihr mir das ermöglicht habt!


Reisebericht Carmen

REISE NACH RUMÄNIEN VOM AUGUST UND OKTOBER 2017

Als erstes möchte ich sagen, dies ist kein Bericht sondern meine Geschichte meiner Reisen nach Rumänien. Berichte sind für mich so Kurzfassungen in denen vieles verloren geht. Also habe ich mich entschlossen meine Geschichte zuschreiben und ihr habt viel zu lesen  und der der liest dem wünsche ich viel Vergnügen!!!
LOS GEHT’S....
Nun war es schon meine zweite Reise nach Rumänien. Das erste Mal sitzt man im Flugzeug während dessen der Pilot sagt: Liebe Passagiere wir landen nun in Bukarest! Neugierig und völlig kribbelig schaut man aus dem Fenster und weis nicht was einem in diesem Land erwartet???!!!!
Armut, holprige Strassen, Bauruinen, Häuser die hier in der Schweiz als unbewohnbar gelten, tote Tiere usw. usw. Ja genau solche Sachen kennen wir aus dem Fernsehen und aus irgendwelchen Berichten aus Rumänien... und auch leider JA so ist es wirklich zum Teil!
Nach der ersten 6-tägigen Reise im August in einer abartigen Hitze ( Leute ihr glaubt es nicht aber es war so heiss...meine Füsse waren Dauerluftballone) kam ich zurück und musste die ganzen Eindrücke und Erlebnisse zuerst einmal verdauen.
Und so habe ich mich entschlossen euch mehr von der zweiten Reise zu erzählen da ich für mich persönlich nun besser damit umgehen kann!

22. 10.2017 12.05H Zürich Flughafen:
Noch kurz eine Zigarette im Raucherraum, letzte Worte im Messenger mit Gianni „fliege pünktlich freue mich bis später!“ und dann ab in die Luft.... 2 Stunden 15 Minuten Vorfreude auf Martina, Gianni und die Jungs und im Kopf: JAAAAAAAAA Bukarest ich komme!!!
Ich sage euch, es ist ein ganz anderes Gefühl wen man das zweite Mal dorthin fliegt, aber ein ganz tolles!! Zu wissen wie alles ist, funktioniert, die Hunde die man schon vom ersten mal kennt, Mogli Wanja Kimi Gizmo und Evi die dich freudig begrüssen (o.k ausser Evi die braucht eben immer etwas länger...doofes Evi halt) Du genau weißt das Martina im Vorhof auf dich wartet und dich freudig begrüsst...alles das ist es wert immer wieder dort hin zu fliegen!!!
Gelandet in Bukarest , ab durch die Passkontrolle, den Koffer auf dem Rollband holen und voller Freude zum Ausgang... da stehen sie, Gianni und meine zwei süssen Damiano und Jadon ( nun ja, Damiano hat mich zuerst mit einer alten verunzelten Frau verwechselt aber ich vergebe ihm)
Grosse Begrüssung und dann schon der erste Rettungsfall eines Hundebabys!
Eine Freundin der Rubinos bat sie um Hilfe da sie die kleine ganz alleine spielend auf einem Sandhaufen gefunden hatte. Also warteten wir gespannt im Parkhaus auf die kleine und da war sie dann die süsse Aurora (von Martina und mir Rosi genannt)!! Ganz geduldig und brav sass sie in ihrer Box und wartete darauf wieder hinaus zu können.
Auf dem nachhause weg noch kurz zu Dedemann und einkaufen und jetzt jaaaa endlich jetzt waren wir zuhause angekommen!!!
Begrüssung von Martina eine dicke Umarmung... och tat das gut!!! Nun viel mit sprechen war noch nicht da erst mal alle Hunde im Zwinger und die freilaufend sind dich mit lautem Gebell willkommen heissen
Du bräuchtest tausend Hände damit alle auf einmal zufrieden sind!!
Rein ins Haus und nochmals eine Riesen Begrüssung der Hunde die im Haus leben oder welche die krank waren und noch nicht mit den anderen Hunden in Kontakt kommen dürfen.
Ritual seit dem ersten Besuch... zuerst Küche Kaffe und eine Ziggi..das heisst willkommen zu hause!
Aber was ist den da in der Küche??? Uhhhhh ein kleines braunes Bärenmädchen namens Anouk und eine kleine Luna..das Herz schmelzt und einfach nur knuddeln.
Dan der Weg zum Gästezimmer, Treppe hoch und ohhh wer sitzt den da...hallo Fly und hallo süsse Jaschka natürlich wird auch hier wieder geknuddelt!
Jetzt war für mich die grosse Spannung, mit wem teile ich nun diesmal das Zimmer?? Voriges Mal waren es zwei Dauerkampfschmuser Katzen und dieses mal..... OMG... Cael  mein kleiner Kater und der kleine „Bärebueb“ Snowflake. Cael schnurrte vor Freude und der kleine Snowi stand voller Freude und schwanzwedelnd auf dem Boden und freute sich so dass jemand kommt. Ich freundete mich natürlich mit vollem Herzen mit meinen neuen Zimmergenossen an und so war ich für die nächsten 11 Tage ihre neue Mami Jeden morgen stand Snowi geduldig da wartete bis ich die Augen öffnete und quitste voller Freude wen ich „guete Morge Bärebueb“ sagte! Also eigentlich habe ich mir dies so eingebildet aber wahrscheinlich ging es ihm mehr darum das er sein Futter bekam
Cael durfte natürlich die ganze Nacht bei mir im Bett verbringen und wurde von mir mit allem was er brauchte versorgt da er unter einer Krankheit leidete für die niemanden eine Erklärung hatte. Und so brauchte er natürlich eine doppelte Dosis Liebe welche er natürlich auch von mir bekam da er eigentlich am 21. Oktober zu mir in die Schweiz reisen sollte und sein zuhause für immer auch bei mir hatte!
Koffer deponiert im Gästezimmer, aus Erfahrung vom letzen mal sofort Trainerhose und Wohlfühlpulli montieren, Hausschuhe an und ab ins Katzenzimmer. Begrüssung mit Herz pur! Grosses miauen den die Samtpfoten wussten ja schon vom letzten Mal...ahhhhh, das ist ja die die unsere Näpfe füllt😃
Obwohl ich erst das zweite mal da war, war klar wie die Arbeitsaufteilung im Haus ist. Katzenzimmer und meine zwei Zimmergenossen gehören zu mir sowie die Fütterung der Hunde im Gang und Badezimmer auch für die Medikamente welche verteilt werden musste übernahm ich gerne😘 Also war ich jeden Tag der beste Freund für Aurora welche Medis bekam für ihre Barbelose die sie von einem Zeckenbiss hatte, für Nijma die sich von der Staube erholte, Anouk die leider Parvo hatte und natürlich Bee die genäht werden musste da sie sich mit einem Stacheldraht anlegte!
Draussen ging die Arbeit dann weiter, die Hunde in den Zwingern wollten natürlich auch alle Streicheleinheiten wie die anderen die im Haus sowie auch freilaufend leben. Also, Zwingertüre schnell auf, Begrüssung mit Schlammpfoten an deiner Hose, Jacke, Gesicht usw. 😂😂😂 jetzt grosse Raubtierfütterung, Zwingerreinigung und dann grosses spielen und zuletzt Strohkuscheln mit den Hunden und das ganze sieben mal!
Leute glaubt mir, die Zwingergänge sind unvergesslich den nach jedem Zwingergang hast Du einen blauen Fleck und einen Kratzer mehr🙈..aber macht Spass...hihihihihihi!!!
Ja, auch die Hunde die dir den ganzen Tag draussen folgen wollen gefüttert werden. Hundenapf an Hundenapf wird gefüllt und verteilt, in jedem Zwinger Tonnen von „Scheisse“ zusammen geschaufelt, Gianni oder Martina die Garage dazu noch fegen und Hunde welche ausbüxen wieder einfangen und zwischendurch in der wärme ein Kaffe wo Du auf dem Weg in die Küche wieder Hundehaufen und Pippi putzt und Teppiche in die Waschküche trägst! Ein ganz normaler Tag in Rumänien 👍😉
Dazu kamen noch Notfälle wie ein Kettenhund (Henley) den wir aufgenommen haben, zwei süsse Mädels eine schwarz die andere weiss, die der Nachbar nicht mehr wollte und er sie sonst im Wald ausgesetzt hätte! Oder Blondy (die Hündin der lieben Nachbarin Lucy)mit ihren zwei Puppys Zita und Zero. Auch diese müssen geputzt und gefüttert werden und auch versucht man etwas scheue Hundis für sich zugewinnen. Gianni der jeden Tag Kilometer für Kilometer fährt um die Jungs in die Schule zubringen und sie wieder von der Schule zuholen, in die Klinik fährt um kranke Hunde oder Katzen zubringen oder welche die fast gesund sind wieder nachhause zuholen usw usw.
Auch war Tante Clara Tag als ich da war. Das heisst, impfen, Chipen, Kontrolle, Fädenziehen oder sonstiges und diese Tante Clara Tage sind ganz aufregend denn Hunde die es nicht betrifft müssen raus, Hunde die zu Clara müssen rein, Kimi in die Box, Katze ins andere Zimmer und das ganze am Schluss wieder retour!
Tag für Tag gibt es Arbeit von früh bis spät und abends sitzt du mit deinen Dreckverschmierten Klamotten in der Küche rauchst eine Ziggi, trinkst einen Kaffe bist tot müde aber einfach nur zufrieden!
Doch leider gibt es manchmal auch Zeiten die sehr traurig sind und um so schwerer ist es wen man die Hunde oder die Katzen persönlich gekannt hat
Nach drei Tagen mussten wir die kleine Anouk und der kleine Akani in die Klinik bringen da es beiden sehr schnell sehr schlecht ging. Beide hatten Fieber und Durchfall...Parvo!
In der Klinik durfte ich auch die anderen Parvo erkrankten Welpis sehen, sie lagen alle da und schauten einen mit traurigen Augen an...Du kämpfst mit den Tränen!!
Artan, der kleine Wirbelwind hatte sich von der Krankheit wieder gut erholt und durfte in den nächsten Tagen nachhause.
Anouk und Arkani blieben in der Klinik und leider kam unsere kleine Anouk nicht mehr mit nach hause...sie hatte es nicht geschafft
Zwei Tage später am Tante Clara Tag hatte Clara Arkani und Artan wieder mit gebracht und so durften die zwei mit Luna im Gang vor meinem Zimmer wohnen.
Jeden Morgen eine Herzensbegrüssung...einfach nur Zuckersüss!!!
Auch der kleine Kater Cael machte zuerst den Ahnschein als würde er sich von den ganzen Strapazen erholen doch dann nach 6 Tagen der Schreck!!! Ich öffnete die Augen, Cael miaute und miaute, ich gab ihm sofort Futter welches er auch gut genommen hatte und ich dachte WOW jetzt geht es bergauf doch kurz darauf legte er sich in meine Arme und ist friedlich über die Regenbogenbrücke gegange
Auch die kleine süsse Luna die mich immer mit ihren süssen Zottelöhrchen zum lachen gebracht hatte, musste diese Welt ganz schnell wieder verlassen Zita die Kleine von Blondy erkrankte ganz schnell an Parvo und hatte es auch nicht geschafft   ich war zwar schon wieder zuhause als dies passierte aber ich sage euch, es ist schlimmer hier zu sein wen so etwas passiert vor allem wie schon gesagt, wen man die Schätze persönlich kennt! Dort leidest Du genau so, die tränen rollen und Du spendest dir gegenseitig Trost aber, Du hast die Zeit die Du hier hast nicht (auch wen es abartig klingt, aber es ist so!)
Der Tag geht weiter, von Morgens bis abends gibt es Arbeit ohne Ende und somit stellst Du die Trauer ganz schnell auf die Seite weil wen Du in die Gesichter der anderen Tiere siehst sie dir schnell wieder ein lächeln ins Gesicht zaubern! Oder Martina und Gianni überraschen dich damit dass wir Pepina besuchen gehen welches für mich natürlich eine grosse Herzensangelegenheit ist
Pepina dort zu sehen und das Gesicht von ihr als sie meine Stimme wieder erkannt hat ist unbeschreiblich! Es tat wirklich dem Herzen gut Sie so zufrieden dort zusehen seit meinem letzten Abschied als sie noch in der Klinik war und sie eigentlich mit ihrem Leben abgeschlossen hatte  Für mich war es eine riesen Freude!!!


In der Nacht liegst Du im Bett, Du bist tot kaputt aber zufrieden und hörst draussen die Strassenhunde bellen die vor dem Tor umher rennen oder Ivan der nachts einfach nicht in die Garage wollte und dir die Schuhe vor dem Haus stielt die du dann am nächsten Tag suchen kannst
Auch bin ich viele male nachts am Fenster gestanden, habe auf die Zwinger geschaut, habe Hunde gesehen die noch draussen waren und andere die gerade auf dem Weg waren in ihr Nachtquartier... ausser ein wenig Gebelle war es absolut friedlich!
Ein wenig weiter sieht man wie Lucy die Nachbarin zu Bett geht und das Licht ausknipst und man fängt an über das was man selber hat nachzudenken!!!
Lucy wohnt in einem Haus das hier bei uns zum Abriss freistehen würde...es ist abartig was diese Frau für ihr Haus leistet, wie sie es selbst mit Kleinigkeiten von Materialien selbst repariert, dämmt, Löcher stopft usw.
Wen man solche Sachen sieht fängt man doch sehr darüber nach zu denken und kommt zum Entschluss: Und wir hier sind so was von unzufrieden wen mal der Strom für 2 Minuten nicht funktioniert!!!!
Eigentlich unglaublich... 2 Stunden 15 Minuten Flugzeit und zwei ganz verschiedene Welten!

Nun ihr Lieben, meine 11 Tage vergingen wie im Fluge...viel Spass, viel Freude, viel Traurigkeit, viel erlebt, viel gelernt, tolle Menschen kennengelernt und wieder einmal durfte ich für eine Zeit lang alle meine Sorgen vergessen und einfach dies tun was ich gerne tue...TIERE!!!!

Es ist Mittwoch der 1.November und es heisst schon wieder abschied nehmen, in meinem Handgepäck eine Katzentragetasche, darin Oana und Kitty welche mit mir nach Zürich in ihr zuhause für immer fliegen dürfen.
Nochmals die runde mit den letzten Medis für die Hunde und nun ist auch das geschafft!
Mein Koffer steht gepackt und bereit, mein Bärebueb schaut mich ungläubig an und ist sich dem was passiert nicht ganz sicher noch einmal knuddeln mich von ihm in die Nase beissen lassen, noch ein wenig Futter und ohne umzudrehen das Zimmer verlassen...
Ein letzter gang zum Katzenzimmer und auf den Rückweg ein knuddel bei Nijma im Vorgang einen für Artan und mein Herzbube Arkani!
Im Wohnzimmer und Esszimmer sowie auch in der Küche wird jeder nochmals ohne Worte gestreichelt ausser Snoopy ....also Snoopy... ja der ist so ne Sache, er leidet bei mir etwas unter Vergesslichkeit!! Es ist nicht so das er mich anbellt, nein es klingt mehr wie ein altes Schiffshorn „Möööööööggggg“ aber dies den ganzen Tag bis er abends merkt ach ja das ist ja die...und morgens das selbe Spiel wieder ....hahahahahaha! aber auch er lies sich zwischendurch mal streicheln
Draussen nochmals bei allen Zwingern vorbei ausser bei Aurora!!!
Ja, Aurora ist eine ganz ganz spezielle...auch wen man es noch so gut versucht zu verstecken...aber Aurora schaut in dich hinein, du kannst sie nicht täuschen und ihr Blick ist einfach unvergesslich!!!!...also war es für MICH besser nicht mehr hin zugehen!!
So jetzt ist es geschafft, überall alles erledigt...tränen gut geschluckt...ja Carmen sei tapfer das kannst Du auch bei Martina!!!
Vergiss es....
Weinend und doch lachend wird auf Wiedersehen gesagt und schon geht es los zum Flughafen....
Koffer abgegeben, die süssen Katzen in meiner Hand, Gianni fest gedrückt und die Jungs geknutscht und schon ging es wieder auf den Heimweg ab in die Schweiz!

Gesamthaft 17 Tage die ich in meinem ganzen Leben nie vergessen werde, immer wieder reisen werde und mir diese Zeit dort in die Gedanken ganz fest halten werde!

Liebe Martina, lieber Gianni und auch meine süssen Jungs
Danke von Herzen das ich die Zeit bei euch verbringen durfte, ihr mich an eurem Leben und Alltag teilhaben lässt und vor allem eure Herzlichkeit die ihr jedes mal zeigt!
Jadon der mir immer wieder im Katzenzimmer geholfen hat, Damiano der mir beim Aufräumen geholfen hat und natürlich für die tolle Tanzeinlage...weiter so

Ich bewundere euer Engagement eure unermüdliche Kraft eure Ausdauer und was ihr bis jetzt trotz vielen Hürden alles geschafft habt.
Seit ich bei euch war weis ich von was ihr schreibt.....
Leute, es ist eine gewaltige Arbeit die sie den ganzen Tag leisten und für das danke ich ihnen und hoffe bald wieder dort zu sein


Vermisse euch von Herzen eure Carmen


Reisebericht von Conny ( 1.6.17-5.6.17)

Besuch bei Martina und Gianni in Rumänien
Bereits letztes Jahr war ich mit der Pfotenhilfe Mogli in Rumänien und für mich war klar, ich werde auch dieses Jahr wieder gehen!
Dieses Mal würde es jedoch anders sein, Martina und Gianni wanderten Ende März aus um sich ganz ihrer Bestimmung widmen zu können, den armen Seelen, den Hunden in Rumänien zu helfen!
Dies löste über Bewunderung, Freude, Kopfschütteln bis zu Unverständnis ganz viele Emotionen bei fremden Menschen aus. Warum bloss gibt man einen guten Beruf auf, um Hundescheisse zusammenzunehmen?
Da werden die Kinder aus einem durchorganisierten Land irgendwohin verschleppt, wo sie noch Kind sein dürfen (und das sehr gute Schulen hat in und rund um Bukarest).
Ich habe Gianni und Martina ganz einfach bewundert und auch wenn es nicht unbedingt mein Wunschland wäre, verwirklichen sie genau den Traum, den auch ich ein wenig träume, aber nie zu verwirklichen gewagt habe.
So habe ich bereits im Februar meinen Flug gebucht und am 1. Juni war es endlich soweit! Ich flog zu den Moglis! Martina und Gianni holten mich am Flughafen ab und es gab ein grosses Willkommen! Mit meinem schweren Koffer (voll mit Thomy Maionnaise und Kehrichtsäcken für die beiden :- ) ) ging es zum Auto.
Wir fuhren durch das Land zu ihrem "Zuhause", Strassenhunde sahen wir praktisch keine, es war Nachmittag und viel zu heiss.
Bei ihnen angekommen, bereiteten sie mich schon mal auf Ihr Haus vor, dadurch, dass die Zwinger noch nicht stehen und sie viele kleine Gruppen haben, hat es in fast jedem Raum eine Hunde oder Katzengruppe.
Ja, und wie das so ist, Welpen sind natürlich nicht stubenrein und bei etwas über 30 Welpen sieht es auch dementsprechend aus.
Ich war also einigermassen vorbereitet, auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, bis man es sieht.
Die Hunde haben mich lautstark begrüsst, manche freudig und zuvorderst, andere leicht verunsichert und vorsichtig.
Da hatte ich noch keine Ahnung, wer wer ist, ausser mein Patenmädchen Otekah, das Bärchen, das kam sofort an, mich zu begrüssen.
Ich brachte mal meine Sachen in Sicherheit und half, die Einkäufe zu verstauen. In der Küche war der kleine Emilio, dem die Staupe sehr zu schaffen machte. Sie hatte sein Gehirn angegriffen und er hatte ziwchendurch Epileptische Anfälle. Wie traurig war es, ihn so krank in seinem Bettchen zu sehen, er war auf den Fotos immer einer meiner Lieblinge ;-(.
Manapi und Koda lernte ich auch gleich mit kennen, beide hielt das Kindertörchen nicht auf und sie wollen immer da sein, wo auch die Menschen sind. Da Emilio nicht mehr ansteckend war, war das kein Problem und gerade Manapi hat sich liebevoll um ihn gekümmert.
Danach hiess es auf in den Kampf und nachdem die Hunde in ihren Auslauf draussen getragen wurden, ging es ans putzen. Dies sollte auch in den folgenden Tagen meine Hauptbeschäftigung werden.
Ich kam ja, um zu helfen, nicht um Ferien zu machen.
Ich half mit, Hundekacke aufzusammeln, die Tücher und Teppiche in die Wäsche zu legen und den Boden zu säubern.
Und es gab viel zu erzählen, über das Leben, die Hunde und und und....
Es musste natürlich auch die ganze Hundebande geknuddelt werden! Lina, die behinderte Hündin, legte sich mir gleich zu Füssen!
Die wilden Blackys machten ihrem Namen alle Ehre und ich wurde mal ordentlich verkratzt.
Spät abends, nachdem alle versorgt und müde waren, ging es auch bald ins Bett.
Am nächsten Morgen, ich schlief im ersten Stock, habe ich schnell bemerkt, dass ich wohl nicht einfach so runter gehen konnte, ohne das ganze Haus zu wecken.
Also schrieb ich Martina, dass sie mich dann mitnehmen solle, wenn sie aufstehe :- ).
Ich muss zugeben, am ersten Tag, als ich noch nicht so genau wusste, was mich erwartet, war ich leicht schockiert....soviele Welpen machen doch einige Häufchen die ganze Nacht hindurch.
Lautstark wurde ich begrüsst, Eva und Kowi  fanden es nicht gerade toll, da jemand Fremdes in ihrem Zuhause zu haben.
in der Küche wurde erstmal ein Kaffee getrunken und Emilio begrüsst, bevor es ans putzen ging.
Danach durften alle Hunde raus, und dann......Handschuhe und Schäufelchen und Scheisse einsammeln ;-).
Am Anfang musste ich noch viel nachfragen, was wo ist, wie sie es handhaben.
Kaum war ein Raum "fertig" ging es zum nächsten, dann die kleine Sikari und Hope in der Garage, die Blackys auf der Terasse, Bee und ihre verbliebenen 2 Babies im ersten Stock und die Kätzchen, im Badezimmer, im Wintergarten, im Zimmer mit den Kindern..... und je nach Hundegruppe desinfizieren nicht vergessen, sobald man den Raum verlässt, damit es nicht verteilt wird.
Jaja...die beiden machen sich ein tolles Leben mit den Spendengeldern, wie Neider manchmal boshaft schreiben. Alles in allem ist man bereits morgens rund 2-3 Stunden am putzen,  und der Tag hat ja erst angefangen!
Und all die Wäsche!!!!!! Jeden Tag ein Rieeeeeesenberg! Es endet nie!
In der Zwischenzeit waren auch die Kinder aufgestanden und es wurde etwas gegessen. Nachmittags wollten wir zu den Hunden bei Cera, Anouk und ihre "Welpen" die wir letzten Juni aus Onesti gerettet haben. Alle suchen noch ein tolles Zuhause und ganz wichtig sind gute Pflegestellen!
Nachdem alle Hunde Nachmittags wieder ins Haus gebracht wurden, fuhren wir los.
So eine Autofahrt dauert in Rumänien mehrere Stunden, wir würden also ein Weilchen fort sein.
Bei Cera und ihrem Mann angekommen wurden wir herzlich empfangen...und durften gleich als erstes über einen hohen Erdhügel steigen. Die Rumänen haben oft nicht ganz fertige Häuser und immer, wenn sie wieder ein wenig Geld zur Seite gelegt haben, wird weitergebaut.
Nach einer Erfrischung, die Kinder durften spielen gehen, ging es zu den Hunden.
Cera hat ca 100 Hunde in verschiedenen Zwingern untergebracht und für rumänische Verhältnisse ist es ein 5Stern Hotel. Sie liebt die Hunde und das merkt man auch den Hunden an.
Unsere Hunde waren ganz zuunterst, alles tolle aufgestellte, freundliche Hunde. Ja und dann hatte der Tourist aus der Schweiz die glorreiche Idee, ob die Hunde nicht auf der vorhandenen Wiese rennen dürften.
Cera hat die Zwingertüre geöffnet und in diesem Augenblick wusste ich, oje, Scheiss Idee!!!
Unsere Hunde rannten fröhlich auf der Wiese umher, alle anderen in den Zwingern waren verständlicherweise empört und machten das durch lautstarkes Bellen klar.
Es wurde also ein wenig laut....
Nach einiger Zeit waren die Hunde völlig ausgepauert, schliesslich war es über 30 Grad und die, die nicht alleine zurück in den Zwinger kamen gingen wir holen. Zufrieden legten sie sich danach in den Schatten.
Molly und Yumna dürfen am Samstag reisen, Anouk, Auri, Balu, Lilly, Nera, Vona und Indira warten noch auf Ihr Glück!
Auf dem Nachhauseweg gingen wir noch kurz etwas essen. Als ich zur Toillette musste, dachte ich, ich hätte mich in der Tür geirrt....da föhnte ein Rumäne seelenruhig seine Haare am Handtrockner...
Als ich das am Tisch erzählte, sagte Damiano ganz trocken: "Das ist halt Rumänien"! Da mussten wir herzhaft lachen!
Wieder zuhause, galt es Hunde zu füttern, knuddeln, putzen und waschen. Emilio und Sikari bekamen noch ihre Spritzen. Sikari ging es die beiden Tage, in denen ich unten war, unverändert schlecht, ihre Schwester Hope hat tapfer bei ihr ausgeharrt!
Emilio ging es an diesem Tag etwas besser und eigentlich sollten sie es überstanden haben.
Es wurde wieder spät, bis wir es ins Bett schafften.
Am nächsten Morgen wartete ich wieder auf Martina und gemeinsam gingen wir runter. Ich war zuerst bei der Küche und mir blieb das Herz stehen, Emilio lag, den Kopf im Wassernapf, schwach atmend am Boden! Vermutlich hatte er einen epileptischen Anfall als er trinken wollte. Es sah nicht gut aus ;-(. Gianni machte sich bereit, um in die Klinik zu fahren, er wollte auch noch kurz nach Sikari sehen.
Sikari lag tot in ihrem Bettchen, ihr kleiner, kranker Körper hatte es nicht geschafft ;-( ;-(. Sie starb in der Nacht. Seltsamerweise ist es sehr oft so, dass sich die Hunde die Zeit in der sie alleine sind, auswählen, um diese Welt zu verlassen.....
Ich durfte mich noch verabschieden und Gianni fuhr los.
Geschockt und traurig brachten Martina und ich die Hunde nach draussen und begannen zu putzen, jeder brauchte Zeit, um für sich zu trauern, mir laufen auch jetzt die Tränen, während ich das schreibe....
Still taten wir unsere "Arbeit" und nur die Hundebande durchdrang unsere Trauer.
Es vergingen mehrere Stunden, bis Gianni wieder kam...............ohne Emilio :-(.
Er fuhr zuerst zum Center of Hope, doch da hat ihm niemand geöffnet, also fuhr er weiter in die Stadt in die Pet Stuff Klinik. In der Zwischenzeit verschlechterte sich Emilios Zustand aber nochmals und er konnte nur noch erlöst werden. Rest in Peace, Sikari und Emilio.
Zum Leben gehört auch das Sterben, doch diese unschuldigen Seelen, die niemandem etwas getan haben, sie haben es nicht verdient!

Am Nachmittag holten wir Vladi, einen runmänischen Tierschützer und eine Bekannte, die bei ihm zu Besuch war, bei der Pet Stuff Klinik in Bukarest ab. Wir durften kurz Ahiga, Chime und Jala besuchen.
Jala darf bald zu Martina und Gianni nach hause, sobald die Staupe überstanden ist. Ahiga und Chime wurden kastriert und dürfen auf Pflegestellen in die Schweiz reisen :-)!
 
Danach ging es zuerst zu Vladis Shelter, er musste einen seiner Hunde bringen und danach weiter zu Ioana, wo ebenfalls einige der Mogli Junghunde, darunter auch meine Patenhündin Yuna, untergebracht waren.
Ioana ist eine Bäuerin, die sich damit ein wenig ihren kargen Lebensunterhalt aufbessert, indem sie Hunde in Pflege nimmt. Bereits letztes Jahr war ich dort Hunde besuchen und war ein wenig vorbereitet....dachte ich.
Sie kam uns entgegen, da Dr Cristian vergass uns anzumelden, war sie überrascht und sie war auch schlecht zu Fuss unterwegs, sie hat uns ihre Beine gezeigt, an denen sie von Krampfadern offene Wunden hatte. Trotzdem musste sie irgendwie ihre Tiere und die Hunde versorgen.
Für sie sind die Hunde ihren Nutztieren gleichgestellt, sie füttert und putzt zwar, jedoch spricht sie nicht mit den Tieren, was für Hunde enorm wichtig ist.
Sie hat sich dann auch im vornherein bereits entschuldigt und uns gebeten, dass wir nur zu 2. nach hinten zu den Hunden kommen sollten, da ihre Nachbarin immer am Wochenende da sei und bereits oft reklamiert habe wegen den Hunden. Nun musste sie wahnsinnig aufpassen.
Beim nach hinten laufen fielen uns 3 Welpen in einem Transportgitter auf von einem befreundeten Verein. Ich war schockiert! Eines der Welpen war bis vor kurzem sehr krank gewesen und nun fristeten sie in der winzigen Box dahin! Ich habe gleich ein Foto gemacht und dem Verein gesandt, der nun alles in Bewegung setzt, um die Bedingungen zu verbessern.

Danach hat Ioana Martina und mir noch eine neuen Unterstand gezeigt, wo sie weitere Zwinger bauen will.
Ich habe gar nicht erst zu fest geschaut, wie es links und rechts aussieht.... wir durften dann in den Zwinger unserer Welpen. Eigentlich wollte ich Fotos machen.....doch die Junghunde waren dermassen aus dem Häuschen, dass Menschen kamen, die auch  noch mit ihnen sprachen, dass sie allesamt an uns hochhüpften bis zum Kopf. Wir hatten alle Hände voll zu tun, dass sie uns nicht ernsthaft verletzten, so ausgehungert waren sie nach Ansprache. Und da vermutlich am Morgen das letztemal geputzt wurde, hatte es viel Dreck am Boden, vermutlich hatten sie in der Aufregung auch das Wasser ausgeleert, jedenfalls sahen Martina und ich innert Sekunden aus, als hätten wir uns in feuchter Schweinescheisse gewälzt. Und rochen auch so.

Aufatmend standen wir nach einiger Zeit wieder draussen. Ioana führte uns dann ihn ihr Badezimmer.....am liebsten wäre ich gleich angezogen unter die Dusche gestanden.
Vladi hat nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und wollte plötzlich nicht mehr, dass sich eine von uns neben ihn setzte :-).
Wir bekamen zu trinken und Kuchen, auch wenn sie arm sind, ihre Gastfreundschaft ist gross.  
Ziemlich schnell waren sich dann Gianni und Martina einig, dass sie die Hunde nicht mehr länger dort lassen wollten. Im Winter, als sie gerettet wurden, war leider nichts anderes frei und es wäre gedacht gewesen, dass sie dann zu ihnen kommen, sobald die Zwinger gebaut wären.
Doch da in Rumänien alles lange dauert und es in naher Zukunft nicht so sein wird, dass sie umziehen können, musste eine andere Lösung her.
So wurde Cera gefragt, denn von allen, die Gianni und Martina bisher kennen, ist Cera die beste. Und diese Hunde müssen unbedingt irgendwo sein, wo man sie gerne hat.
Cera hat ja gesagt und wir waren happy!
Verdreckt, wie wir waren, gingen wir noch libanesisch essen. Ich habe mich zwar in Grund und Boden geschämt, doch die Kellner haben mit keiner Wimper gezuckt.
Vladi hat uns noch ein wenig mit seinen Lebensweisheiten unterhalten, er wollte von mir wissen, wie man das denn bei Ioana anders machen könnte. Nun, mir ist bewusst, Ioana meint es nicht böse, sie macht ihr möglichstes, ist arm und schlecht zu Fuss. Dass sie den Hunden nicht mehr abgewinnen kann, als ihren Schweinchen oder der Kuh, das wird wohl auch so bleiben.
Doch für die Mogli Hunde wünschten wir uns etwas anderes. All die Prägungsmonate so vorbeigehen zu lassen, das macht es danach umso schwerer.

Am Sonntag war es ein wenig gemütlicher, Gianni ging am Morgen mit Damiano und Jayden einkaufen, Martina und ich kümmerten uns um die Hunde und Katzen. Da war auch Zeit, nachdem alles sauber war, alle Tiere zu knuddeln. Hope hatte durch Wanja etwas Gesellschaft bekommen, denn bis sicher ist, dass sie gesund ist, was noch 2 Wochen dauert, darf sie nicht mit den anderen Hunden in Kontakt geraten. Wanja hat Staupe überlebt und kann nun lebenslang nicht mehr angesteckt werden. Und ich hoffe sehr für Hope, dass auch sie es übersteht.
Zwischen dem Hunde bespassen ging ich auch mal noch Erdbeeren und Kirschen essen. Mhh fein! Wenn man bloss Zeit hätte, die abzulesen und zu verarbeiten! Doch dafür reicht die Zeit nicht auch noch.
Gianni kam dann mittags vom einkaufen zurück und brachte gleich noch ein junges Kätzchen mit aus der Klinik, das Vladi gefunden hatte.
Nun versuchte Martina, die Kleine Mami Yuma unterzujubeln :-). Es fing ganz gut an, sie leckte es ab und liess es zu sich.
Doch plötzlich merkte sie, dass das kleine Ding, das ein wenig älter war als ihre 4 Schlafmützen, ganz schön aktiv ist und da war sie eine Zeitlang überfordert. Doch als ich wieder zuhause war, schrieb mir Martina, dass sie die Kleine nun akzeptiert hat und auch saugen lässt.
Ich habe dann auch die Mama Bee ein wenig gebürstet, sie verlor das Fell bereits büschelweise.
Sie war anfangs ein wenig ängstlich, da sie mich noch nicht so gut kannte, doch als sie merkte, dass ich ihr nichts tue, entspannte sie ein wenig.
ich möchte nicht wissen, was sie bereits alles erleben musste.

Die Blackys sind ein ganz lustiger Haufen auf ihrer Terrasse, am Anfang wird man jeweils wild begrüsst doch sobald man mit ihnen auf die Schaukel sitzt, dann kehrt sehr schnell Ruhe ein. Abends durften sie das erstemal auch raus in den Auslauf, als alle anderen im Haus waren. denn leider ist auch bei ihnen die Ansteckungszeit noch nicht ganz abgelaufen.
Martina und ich sassen da also im Auslauf, bewaffnet mit Handy und Fotoapparat, um ihre Party auch ja nicht zu verpassen, wenn sie rumrennen würden.
Party? Wo? Die drei waren dermassen erstaunt, an einem neuen Ort zu sein, dass sie ganz vorsichtig alles abschnüffelten und sich wohl ihre First Class Terasse zurück wünschten :-).
Also nichts mit Party! Irgendwann kam draussen die Manapi angerannt und bespasste sie ein wenig, indem sie ausserhalb hin und her rannte.
Da machten sie begeistert mit!
Manapi ist sowieso eine erstaunliche Maus. Sie klettert über jeden Zaun, auch Kindergitter oder Fenster sind kein Problem für sie. Sie will immer mit dabei sein, dann liegt sie ganz zufrieden in der Nähe der Menschen. Nur kuscheln, das mag sie nicht so ;-).
Sie ist sehr sozial und kümmert sich immer um die Schwachen und Kranken. Sie braucht ein solches Zuhause, wo sie das ausleben darf.
So ging der Sonntag ein wenig gemütlicher vorbei, als die letzten Tage.

Und schon war mein letzter Tag bei den Rubinos angebrochen :-(. Einerseits freute ich mich, all meine Tiere wieder zu sehen, doch ich wusste, dass ich all die tollen Hunde sehr vermissen würde.
Mein Kuschelbär Otekah, die kleine sanfte, aber tapfere Hope. Die feine Diana, die in all den grossen wilden Junghunden unterging, Ihre Geschwister, Jazz und Felice, die konnten sich super wehren, das sind richtige Wildschweinchen.
Dann Koda, Soleil, Syn, gefolgt von Hailey und Amy, die länger brauchen, bis sie zu Fremden hingehen. Und Kowi, der vom ersten Tag an beschlossen hat, mich zu verbellen. Auch das wurde die letzten beiden Tage etwas besser, noch einige Tage, und wir wären beste Freunden geworden :-).
Einfach alles supertolle Hunde, jeden einzelnen muss man einfach ins Herz schliessen!

Ich wurde auf den Flughafen gebracht und war traurig, Martina und Gianni zu verlassen und nicht weiter helfen zu können. Auch sind sie mir in den letzten eineinhalb Jahren sehr gute Freunde geworden! 
Meine tiefste Bewunderung für die Beiden! Sie haben ein ganz und gar nicht einfaches Leben gewählt, denn Tierschützern, dann noch ausgewanderten Tierschützern, werden immer wieder Steine in den Weg gelegt. Doch unerschütterlich halten sie an Ihrem Vorhaben fest und kämpfen jeden Tag ein bisschen.
Ich freue mich schon darauf, wieder zu ihnen fliegen zu dürfen, helfen zu dürfen!
Jetzt im Moment, mit all der Staupe, den Zwingern, die noch nicht stehen, das Haus voller Hunde, können auch die weiteren Projekte nicht weitergeführt werden, keine weiteren Hunde gerettet, keine Kastrationen durchgeführt werden.
All das hat jetzt oberste Priorität, mal alles zu fixen, das Tierheim aufzubauen, um danach richtig Gas geben zu können.
Unterstützen wir sie dabei! Mit Spenden, Patenschaften, Pflegestellen, Adoptionen. Und unserer Wertschätzung für das, das sie tun, jeden Tag, von morgens bis abends.
Denn nur mit unserer Unterstützung können sie weiterhin den Tieren helfen.