Erfahrungsbericht Kerstin mit Soey (heute Gioia)
Seit Anfang November 2025 bereichert die damals zweijährige Soey – heute unsere Gioia – unser Zuhause und hat unser Leben gleich zu Beginn liebevoll auf den Kopf gestellt. Wir waren absolute
Hundeneulinge, aber voller Herz für Tiere, die eine «Extrameile» brauchen.
Die anfangs sehr schüchterne und zurückhaltende Hündin verbrachte ihre ersten Tage am liebsten in ihrer Transportbox im Schlafzimmer und wollte vor allem eines: Ruhe. Zu mir als «Hundemama»
fasste sie jedoch schon früh tiefes Vertrauen und war bereits nach zwei Tagen zuverlässig stubenrein. Draußen blieb sie lange sehr ängstlich. Neue Geräusche wie Züge oder Kirchenglocken, fremde
Gerüche und ungewohnte Menschen verunsicherten sie. Oft saß sie zitternd da – und brauchte einfach Zeit, Geduld und Zuneigung.
Für uns als Neulinge waren die ersten Wochen eine intensive Phase, in der wir oft ein offenes Ohr und fachkundige Unterstützung brauchten. Dank den Moglis – allen voran Martina – sowie unserer
wunderbaren Hundebetreuerin Vanida aus Chur, fühlten wir uns von Anfang an professionell, herzlich und jederzeit verstanden. Für uns war diese Begleitung Gold wert.
Schon bald konnten wir erste kleine Spaziergänge unternehmen, noch fernab anderer Mensch-Hund-Teams. Ein ganz besonderes Band entstand sofort zwischen Gioia und unserem fast fünfjährigen Sohn,
dem sie gleich am ersten Tag eine «Extra-Bonuskarte» ins Herz geschmuggelt hat. Er liebt sie über alles, nennt sie liebevoll «Gioia Marilaia» und würde sie am liebsten gleich heiraten.
Gioia verfügt über feine Antennen und eine wundervolle Seele. Auch unsere beiden Freigängerkatzen hat sie von Anfang an akzeptiert, mit ihnen gekuschelt und sie manchmal etwas stürmisch nach
Spaziergängen begrüsst. Zu meinem Mann brauchte sie etwas mehr Zeit, aber seine Geduld wurde reich belohnt – heute sind die beiden ein richtiges Dreamteam.
Gioia bleibt eine vorsichtige, abwartende Hündin, die weiterhin viel Zeit braucht, um Neues zu verarbeiten. Ihre Fortschritte sind klein, aber nachhaltig. Nun, nach rund drei Monaten, merken wir
deutlich, dass sie angekommen ist: entspannt, selbstbewusster und zuhause in ihrem kleinen Universum.
Wir geben die kleine Maus nicht mehr her. Mit ihrem Schalk, ihren Flausen, ihrem Charme und ihrer großen Portion Liebenswürdigkeit hat sie unsere Herzen im Sturm erobert.
Danke von Herzen, liebe Moglis – ihr seid grossartig!
Februar 2026